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Factoringlexikon - Glossar

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Allonge
Definition:

Hierunter versteht man das mit einer Urkunde (Wechsel, Namensaktie) verbundene Verlängerungsteil (Anhang), das für Indossament verwendet werden kann.

Allonge
Definition: Anhang

Hierunter versteht man das mit einer Urkunde (Wechsel, Namensaktie) verbundene Verlängerungsteil (Anhang), das für Indossament verwendet werden kann.

Altforderungen
Definition: Begriff für bestehende Forderungen bei Vertragsbeginn

siehe: Bestehende Forderungen

Altkunde
Definition: Zu diesem Kunden bestehen bereits Lieferbeziehungen

Begriff aus der Kreditversicherung aus dem Pauschalteil. Damit ist ein Abnehmer gemeint, der vor einer neu anstehenden Kreditgewährung innerhalb der letzten 12 Monate mindestens zweimal vom Versicherungsnehmer auf Ziel Ware bezogen und ordnungsgemäß bezahlt hat. Mindestumsätze können bei höheren Anbietungsgrenzen zusätzlich zur Bedingung gemacht werden.

Altsaldendeckung
Definition: Begriff aus der Kreditversicherung

Bei Abschluss einer Kreditversicherung haben Versicherungsnehmer den Wunsch, auch bestehende Salden aus der Zeit vor Abschluss des Vertrages in den Versicherungsschutz einzubeziehen. Aus diesem Grunde sieht eine zusätzlich zu vereinbarende Klausel vor, dass bei Erteilung eines Kreditlimits alle bestehenden Forderungen, deren Alter einen jeweils festgelegten Zeitraum (in der Regel 3 Monate) nicht übersteigt, in den Versicherungsschutz einbezogen werden. Hierfür ist eine gesonderte Prämie zu entrichten.  

American Foreign Trade Definitions
Definition: Begriff aus dem internationalen Handel

Im internationalen Handel werden neben den Incoterms in einzelnen Ländern noch spezielle Regelungen praktiziert, die historisch gewachsen sind. Hierzu gehören u.a. die FOB AFTD (American Foreign Trade Definitions), die eine andere Bedeutung als die FOB INCOTERMS aufweisen.

Amtsgericht
Definition: Unterste Stufe des Gerichtsaufbaus

Das Amtsgericht bildet in bürgerlichen Streitigkeiten und Strafsachen in der Regel die unterste Stufe im Gerichtsaufbau (1. Instanz). Verfahren beginnen dort. Die Tätigkeiten erstrecken sich vorrangig auf das Zivil- und Strafrecht. Unter anderem ist das Amtsgericht für Klageverfahren zuständig. Ferner werden bei den Amtsgerichten unter anderem das Handelsregister, das Genossenschaftsregister, das Vereinsregister und das Güterrechtsregister geführt. Es ist daher auch das Registergericht. Zum Amtsgericht gehört auch das Grundbuchamt. In bürgerlichen Rechtsstreitigkeiten ist das Amtsgericht zuständig bei einem Streitwert bis einschließlich 5.000 Euro. Es wird auch als Vollstreckungsgericht in Verfahren der Zwangsversteigerung oder Zwangsverwaltung, in Insolvenzverfahren sowie als Nachlassgericht tätig.

Anbietungsgrenze
Definition: Begriff aus der | Factoring

Die Anbietungsgrenze ist ein individuell in einem Kreditversicherungsvertrag festgelegter Betrag, der eine Abgrenzung der innerhalb des Versicherungsrahmens eingeschlossenen Kunden formuliert. Der Wert liegt in der Praxis meist bei 10.000 Euro und mehr.

Der Versicherungsnehmer muss alle Kunden, die einen O/P-Saldo zu einem bestimmten Zeitpunkt (meist Monatsende) in Höhe mindestens dieses Volumens ausweisen, dem Kreditversicherer zur Festlegung eines versicherten Kreditlimits benennen (Andienungspflicht). Unterhalb der Anbietungsgrenze kann fakultativ eine sog. Pauschaldeckung vereinbart werden.

Von Bedeutung bei der Festlegung der Anbietungsgrenze ist aus Sicht des versicherten Unternehmens vor allem das individuelle Risikokonzept, d.h. die Bereitschaft, bis zu welcher Höhe Schäden im eigenen Risiko verbleiben sollen, und auch der Verwaltungs- und Kostenaufwand.  

Anbietungsgrenze
Definition: Begriff aus der Kredtversicherung - Debitor wird namentlich beannt

Anbietungsgrenze ist die Grenze zwischen den "kleinen" Kunden des Versicherungsnehmers, die pauschal versichert sind, und seinen "großen" Kunden, die dieser der Kreditversicherung namentlich nennt.

Anbietungsgrenze (Antragsgrenze)
Definition: Begriff aus der Kreditversicherung

In der Kreditversicherung ein vertraglich vereinbarter Außenstandsbetrag (z. B. 10.000 Euro), ab dem ein Kunde des Versicherungsnehmers dem Kreditversicherer zur Kreditprüfung aufgegeben werden muss.

Zur Reduzierung des Verwaltungsaufwandes wird meist vereinbart, dass auf Grundlage eines Stichtags eine monatlich einmalige (z. B. zum Ultimo) Überprüfung stattfindet, ob eine Versicherungssumme (Limit) beantragt werden muß.

Die Wahl der Höhe Anbietungsgrenze sollte sicherstellen, dass die A- und B-Kunden (bezogen auf die Höhe des Außenstandes) über der Anbietungsgrenze liegen.

Anbietungspflicht
Definition: Begriff aus der Kreditversicherung - Factoring

In der Kreditversicherung besteht beim Abschluß von Mantelverträgen (im Gegensatz zur Einzelforderungsabsicherung und Einzeldebitorenabsicherung) der Grundsatz, dass der Versicherungsnehmer alle seine Forderungen gegen alle seine gegenwärtigen und zukünftigen Abnehmer dem Kreditversicherer anzubieten hat.

Einschränkungen der Anbietungspflicht können sich ergeben, wenn Kunden unterhalb der Anbietungsgrenze nicht mitversichert werden sollen.

In der Regel lassen sich auch sogenannte Ausnahmen von der Anbietungspflicht vereinbaren.

Ferner kann in Ausnahmefällen eine sogenannte Ausschnittbildung den Rahmen für eine Absicherung darstellen, d. h. der Versicherungsnehmer versichert nur bestimmte Bereiche seiner Umsätze/Forderungen. 

Anfechtung
Begriff für:

Grundsätzlich ist die Anfechtung von Rechtsgeschäften oder Willenserklärungen nur bei Vorliegen eines Anfechtungsgrundes möglich. Anerkannte Gründe sind Irrtümer aufgrund arglistiger Täuschung oder die in §§ 119 ff. BGB genannten Gründe, bzw. Drohung. Eine Anfechtung muss fristgerecht gegenüber dem zutreffenden Anfechtungsgegner erklärt werden. Hierbei muss der Anfechtende erklären, dass er mit dem Rechtsgeschäft nicht einverstanden ist. Die Konsequenz einer wirksamen Anfechtung ist die Nichtigkeit des Rechtsgeschäftes von Anfang an. Bereits erbrachte Leistungen, z. B. in Form von Geldleistungen, müssen vom Anfechtungsgegner nach Bereicherungsrecht zurückerstattet werden.

Im Rahmen des Forderungsmanagements ist die Anfechtung außerhalb des Insolvenzverfahrens von Bedeutung, die sich auf Rechtshandlungen eines Schuldners bezieht. Grundlage ist das Anfechtungsgesetz in der Neufassung von 1994. Geschützt werden soll hierdurch der Gläubiger, wenn die Befriedigung seiner Ansprüche durch Vermögensverschiebung des Schuldners unmöglich gemacht wurde. Anfechtungsberechtigt ist, wer einen vollstreckbaren Schuldtitel hat und im Zusammenhang mit einer Zwangsvollstreckung nicht befriedigt wurde. Anfechtbar sind insbesondere: Gläubigerbenachteiligungen durch entsprechende Rechtshandlungen, sowie unentgeltliche Verfügungen des Schuldners. Dabei sind Fristen und Zeiträume zu beachten.

Anhang zum Jahresabschluss
Definition: Pflichtbestandteil des JA bei Kapitalgesellschaften

Für Kapitalgesellschaften ist der Anhang Pflichtbestandteil des Jahresabschlusses (§ 264 Abs. 1 HGB). Ausnahme: Befreiung nach § 264 Abs. 3 HGB. Zweck des Anhangs ist die Vermittlung von Informationen über die Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage der Kapitalgesellschaft und darüber hinaus von zusätzlichen Informationen, die keinen unmittelbaren Zusammenhang mit dem Jahresabschluss haben. Wie auch die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung ist der Anhang gleichwertiger Bestandteil des Jahresabschlusses. Im Anhang sind diejenigen Angaben zu machen, die zu den einzelnen Posten der Bilanz oder der Gewinn- und Verlustrechnung vorgeschrieben sind. Darüber hinaus sind Angaben zu Posten zu tätigen, die in Ausübung eines Wahlrechts nicht in die Bilanz oder in die Gewinn- oder Verlustrechnung aufgenommen wurden (§ 284 Abs. 1 HGB).

Annahme
Begriff für: Begriff aus der Kreditversicherung - Höhe des Limits wird angenommen

Annahme bedeutet, dass der Kreditversicherer die vom Versicherungsnehmer beantragte Versicherungssumme für Forderungen gegen einen seiner Kunden annimmt, d.h., Versicherungsschutz in der vom Versicherungsnehmer gewünschten Höhe bietet.

Annex
Definition: Begriff aus der Kreditversicherung - wird heute nicht mehr benutzt

In der Kreditversicherung bezeichnet dies die Mitversicherung von Exportforderungen innerhalb einer Warenkreditversicherung oder die Mitversicherung von Inlandsforderungen innerhalb einer Ausfuhrkreditversicherung.

Anschlusskunde
Definition: Vertragspartner der Factoringgesellchaft

Verkäufer der Forderungen; direkter Kunde des Factoring-Instituts.

Antragsgrenze
Definition: Begriff aus der Kreditversicherung - Factoring

Die Anbietungsgrenze ist ein individuell in einem Kreditversicherungsvertrag festgelegter Betrag, der eine Abgrenzung der innerhalb des Versicherungsrahmens eingeschlossenen Kunden formuliert. Der Wert liegt in der Praxis meist bei 10.000 Euro und mehr.

Der Versicherungsnehmer muss alle Kunden, die einen O/P-Saldo zu einem bestimmten Zeitpunkt (meist Monatsende) in Höhe mindestens dieses Volumens ausweisen, dem Kreditversicherer zur Festlegung eines versicherten Kreditlimits benennen (Andienungspflicht). Unterhalb der Anbietungsgrenze kann fakultativ eine sog. Pauschaldeckung vereinbart werden.

Von Bedeutung bei der Festlegung der Anbietungsgrenze ist aus Sicht des versicherten Unternehmens vor allem das individuelle Risikokonzept, d.h. die Bereitschaft, bis zu welcher Höhe Schäden im eigenen Risiko verbleiben sollen, und auch der Verwaltungs- und Kostenaufwand.  

Antragsstellung
Definition: Begriff aus der Kreditversicherung - Neue Kunden | Debitoren

Der Versicherungsnehmer fordert den Versicherer durch Anträge auf, z.B. neue Kunden in den Versicherungsschutz einzubeziehen (Einschlussantrag), Kreditziele zu ändern oder Versicherungssummen zu erhöhen (Änderungsantrag)

Antragssumme (AS)
Definition: Begriff aus der Kreditversicherung - Wie hoch soll Debitor versichert werden

Antragssumme = Summe, die der Versicherte beim Versicherer für Forderungen gegen ein Kundenunternehmen beantragt.

Anwaltszwang
Definition: Teilweise vorgegeben

Bei einer Reihe von Zivilgerichten ist Anwaltszwang vorgegeben. Konkret bedeutet dies, dass für die rechtliche Wirkung von Erklärungen und Handlungen einer Partei unbedingt ein Anwalt eingeschaltet werden muss. Grundsätzlich besteht kein Anwaltszwang am Amtsgericht. Jede Partei kann sich mithin vor dem Amtsgericht selbst vertreten oder von einer geschäftsfähigen anderen Person vertreten lassen. Bei einigen familienrechtlichen Angelegenheiten besteht allerdings auch am Amtsgericht Anwaltszwang. Bei den Landgerichten, Oberlandesgerichten und dem Bundesgerichtshof besteht Anwaltszwang. Alle an einem deutschen Landgericht zugelassenen Anwälte können bundesweit vor allen Land- und Amtsgerichten auftreten. Bei Oberlandesgerichten (OLG) und sonstigen speziellen oder übergeordneten Gerichten muss ein Anwalt über eine Zulassung verfügen.  

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